Antonomasie
Substantiv, f:

Worttrennung:
An·t·o·no·ma·sie, Plural: An·t·o·no·ma·si·en
Aussprache:
IPA [antonomaˈziː]
Bedeutungen:
[1] Linguistik, Rhetorik: Redefigur (Tropus), bei der ein Eigenname durch eine Umschreibung mittels Wort oder Wortgruppe ersetzt wird
Beispiele:
[1] „Nach diesem kunterbunten Strauß an Antonomasien, also ‚Bedeutungsübertragungen‘ (oder ‚Umnennungen‘, wenn man den griechischen Terminus wörtlich übersetzt), kann ich mir zwei blumige Hinweise nicht versagen: Die ‚Begonie‘ ist nach dem französischen Botaniker Michel Bégon benannt und die ‚Magnolie‘ nach dessen Landsmann Pierre Magnol.“
[1] Eine bekannte Antonomasie ist der Ausdruck „die ewige Stadt“ für „Rom“.
Übersetzungen:


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