Freisetzung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Frei·set·zung, Plural: Frei·set·zun·gen
Aussprache:
IPA [ˈfʁaɪ̯ˌzɛt͡sʊŋ]
Bedeutungen:
[1] das Freisetzen von etwas oder auch das Freigesetztwerden
[1a] die Aussetzung
[1b] das Freiwerden
Herkunft:
Ableitung zum Stamm des Verbs freisetzen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung
Synonyme:
[1] Entlassung, Kündigung, Rausschmiss
[1] Abgeben
Beispiele:
[1a] „Der Begriff der Freisetzung ist in Artikel 2 Nr. 3 Freisetzungsrichtlinie 2001/18/EG definiert also jede Art von absichtlichem Ausbringen eines GVO oder einer Kombination von GVO in die Umwelt, bei dem keine spezifischen Einschließungsmaßnahmen angewandt werden, um ihren Kontakt mit der Bevölkerung und der Umwelt zu begrenzen und ein hohes Sicherheitsniveau für die Bevölkerung und die Umwelt zu erreichen.“
[1a] „Die Freisetzung im Sinne des Gentechnikgesetzes ist das gezielte Ausbringen von gentechnisch veränderten Organismen in die Umwelt als zeitlich befristeter und räumlich begrenzter Versuchanbau.“
[1b] „Die größte Freisetzung an radioaktiven Substanzen in den USA war der Bruch eines Dammes bei Church Rock, der giftige Schlämme aus dem Uranbergbau zurückhalten sollte.“
[1b] „Bezogen auf die Gesamtmenge an Freisetzungen wurden luftgetragen ca. 1 × 10 hoch 18 Becquerel (Edelgase, Jod 131, Cäsium 134 und 137) und wassergetragen ca. 2 × 10 hoch 16 Becquerel (Jod 131, Cäsium 134 und 137) freigesetzt.“
Übersetzungen:


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