Offenbarung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Of·fen·ba·rung, Plural: Of·fen·ba·run·gen
Aussprache:
IPA [ˌɔfn̩ˈbaːʁʊŋ], [ˌɔfɱ̍ˈbaːʁʊŋ]
Bedeutungen:
[1] allgemein: das Aufdecken oder Offenlegen eines Geheimnisses oder einer Absicht
[2] Theologie: die Mitteilung göttlicher Wahrheiten oder eines göttlichen Willens auf übernatürlichem Wege
[3] insbesondere in der Bibel, kurz für Offenbarung des Johannes: das letzte Buch der Bibel
Herkunft:
Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs offenbaren mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung
Synonyme:
[3] Apokalypse
Beispiele:
[1] Die Offenbarung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse ließ nichts Gutes ahnen.
[1] „Ihre erste Offenbarung hatte Sisi an einem Mittwochabend.“
[2] „Die Besinnung auf die inhärente Wortbedeutung … ist deshalb wichtig, weil es sehr schwer ist, zu bestimmen, was im Bereich nichtchristlicher Religionen als Analogon zur christlichen Offenbarung anzusehen ist.“
[2] "Das deutsche Wort Offenbarung betont demgegenüber die grundsätzliche, wesentliche Neuheit und Andersheit des "Eröffneten", … So kann man, gerade vom deutschen Wort her, Offenbarung bestimmen als "akthaftes, persönliches Sichkundgeben …""
[2] „Die Offenbarung des Johannes hatte verheißen, Gott werde einst die Tränen von den Augen der Menschen wischen, der Tod werde nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.“
Übersetzungen:


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