Sauerei
Substantiv, f:

Worttrennung:
Sau·e·rei, Plural: Sau·e·rei·en
Aussprache:
IPA [zaʊ̯əˈʁaɪ̯]
Bedeutungen:
umgangssprachlich, abwertend, derb:
[1] grobe Verunreinigung, schmutziger Zustand von Gegenständen oder Lebewesen
[2] moralisch verwerfliche Handlung, unerträglicher Zustand
[3] sexuell Anstößiges, Unzüchtiges
Herkunft:
Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs sauen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -erei
Synonyme:
[1–3] Schweinerei
[1] Saustall
[2] Gemeinheit, Missstand
[3] Ferkelei, Obszönität, Zote
Beispiele:
[1] Mein Mann kann zwar wunderbar kochen, aber die Sauerei, die er dabei in der Küche anrichtet, ist unbeschreiblich.
[1] „Diese Sauerei wollte ich mir nun doch näher ansehen und ich schlich mich also schnell an den Ort des Geschehens heran.“
[2] „Da hab' ich ausgepackt und gedroht. Ich werde ihn in die Zeitung bringen, hab' ich gesagt, es sei eine Sauerei, wie er mit dem Pflegepersonal umgehe!“
[3] „Die Mahlerei ist schohn eine Kunzt, haber plos bis zun Nahbl. Untern Nahbl ist es eine Sauerei, indem es dohrt geschlächtlich ist.“



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