Schauspiel
Substantiv, n:

Worttrennung:
Schau·spiel, Plural: Schau·spie·le
Aussprache:
IPA [ˈʃaʊ̯ˌʃpiːl]
Bedeutungen:
[1] Drama, ernstes Bühnenstück, Bühnenwerk, Theaterstück
[2] beeindruckendes Ereignis
[3] Aufführung von [1]
[4] in machen Städten Bezeichnung für das Gebäude, in dem [1] aufgeführt wird
Herkunft:
Das Wort ist seit Ende des 15. Jahrhunderts belegt.
Determinativkompositum aus den Substantiven "Schau" und Spiel", zurückzuführen darauf, dass es sich dabei um eine zwecklose und der Freude dienende Tätigkeit handelt, welche dazu dient von allen gesehen zu werden
Beispiele:
[1] Viele Schauspiele von Schiller werden auch heute noch aufgeführt.
[1] „Die Poesie als Dienerin der Beredsamkeit: dies war auch der didaktische Grundsatz von Christian Weise, der als Rektor des Gymnasiums zu Zittau und als Verfasser von Schauspielen, Romanen und zahlreichen Lehrbüchern gleichzeitig mit Thomasius und vielleicht wirkungsvoller noch als dieser der deutschen Stilbildung im 18. Jahrhundert den Weg gewiesen hat.“
[2] Die Sonnenfinsternis war für alle ein unvergessliches Schauspiel.
[2] „Das Schauspiel, an dem außer den drei Wehrmachtsteilen auch die Waffen-SS teilnahm, sollte die Gegner beeindrucken.“
[2] „Dies bot ein fröhliches Schauspiel, und wir bekamen reichlich Musik und jede Menge Salutschüsse.“
[2] „Doch als die SS-Offiziere schließlich ihre Pistolen zogen, beeilte sich Göring zu unterschreiben. Das Dröhnen anfliegender Bomber unterbrach das Schauspiel.“
Übersetzungen:


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