Stille Post
Substantiv, f, Wortverbindung, adjektivische Deklination: Worttrennung:
Stil·le Post, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʃtɪlə ˈpɔst]
Bedeutungen:
[1] Kinderspiel: Spiel bei dem eine Information, oder Nachricht, in einem Kreis, durchs Flüstern ins Ohr des Nachbars weitergegeben wird. Die oder der letzte der Reihe darf das Spiel auflösen, indem sie oder er das Empfangene laut ausspricht und dann kann frau/man schauen, ob sich die ursprüngliche Nachricht sich wieder erkennen lässt
[2] übertragen: Verfälschung von Nachrichten
Synonyme:
[1] Flüsterpost
Beispiele:
[1] „Es gibt ein beliebtes Kinderspiel, das diese systemtheoretische Einsicht in das Missverstehen als Geheimnis des ganz alltäglichen Erfolgs von Kommunikation erlebbar macht: Stille Post. Die Systemtheorie, könnte man sagen, denkt sich Gesellschaft als gigantische Stille Post.“
[1] „Dieser Eiserne König durchherrscht den Roman, der so heißt wie er, die meiste Zeit über als eine Art Gerücht. Kinder spielen mit so etwas unterm Namen „Stille Post“.“
[2] „Auf dem langen Weg vom Schöpfer über die Propheten bis hin zu den Gläubigen geht es über die Jahrhunderte zu wie bei der „Stillen Post“.“
[2] „Analphabeten können nur Stille Post abschicken.“
Übersetzungen:


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