Stimme
Substantiv, f:

Worttrennung:
Stim·me, Plural: Stim·men
Aussprache:
IPA [ˈʃtɪmə]
Bedeutungen:
[1] ein mit dem Kehlkopf erzeugter Laut, um sich zu verständigen bzw. sich verständlich zu machen
[a] der typische Laut eines Tieres
[2] Fähigkeit zu Reden und zu Singen
[3] Musik: Tonlage eines Sängers oder Instruments
[4] Musik: einem Sänger oder Instrument zugewiesener Teil einer Komposition
[5] Votum bei Beratungen, Konsens- oder Mehrheitsfindungen
[6] meist Plural: Äußerungen der Meinung
Herkunft:
mittelhochdeutsch stimme, althochdeutsch stimma, stimna, germanisch *stemnō „Stimme“, vergleiche gotisch stibna; das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt
Synonyme:
[1] (ein großes) Organ
[3] Stimmlage
Beispiele:
[1] Der Redner erhob seine Stimme.
[1] Die Stimme des Wolfes übertönte die Stimme des Windes…
[1] Die Sängerin hat eine wundervolle Stimme.
[1] „Silver griff nach einer Pistole, hielt aber inne, als Senorita Isabellas Stimme wie ein Peitschenschlag dazwischenfuhr.“
[1] „Ihre Stimme ist sehr schwach.“
[1] „Die Stimme im Radio ließ sich nicht stören.“
[1] „Noch einmal spiegelte die Stimme der Mutter die Fassungslosigkeit von damals wider.“
[2] Nach dem langen Geschrei hatte das Kind keine Stimme mehr.
[3] Der Sänger hat eine Tenor Stimme.
[4] Spielst du eigentlich die erste oder die zweite Stimme?
[5] Der Wähler kann bei der Wahl seine Stimme abgeben.
[6] Nach der ersten Rede des Präsidenten kamen Stimmen der Kritik auf.
Redewendungen:
Stimme Gottes: konkreter Wille Gottes
Übersetzungen:


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