Zufuhr
Substantiv, f:

Worttrennung:
Zu·fuhr, Plural: Zu·fuh·ren
Aussprache:
IPA [ˈt͡suːfuːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] Handlung, Vorgang des Hinleitens, Gebens, Verabreichens
[2] Menge gegebener, verabreichter Dinge
Herkunft:
Derivation des Verbs zuführen
Synonyme:
[1] Belieferung, Versorgung, Zuführung
Gegenwörter:
[1] Ableitung, Abnahme, Entnahme
Beispiele:
[1] „Der letzte Schrei unter Sportbetrügern ist genetisches Doping; die künstliche Zufuhr von Epo-Genen, aus denen sich dann im Körper der eigentliche Wirkstoff bildet – und in Dopingtests nur mit großem Aufwand nachweisbar ist.“
[1] „Dabei kann der Mensch ohne feste Nahrung mindestens 30 Tage überleben, ohne Zufuhr von Flüssigkeit aber nur drei Tage.“
[1] „Hintergrund und Motivation zu der auf Überschüsse fixierten Außenwirtschaftspolitik Japans sind nur psychologisch zu begreifen, nämlich aus dem historisch gewachsenen insularen Komplex und der Angst vor möglicher Unterbrechung der Zufuhren.
[2] „Die durch die Kreditkrise geschwächten Banken drehten Porsche im März den Geldhahn zu. Nicht ganz, aber doch so weit, dass die Zufuhr nun nicht mehr ausreichte.“
[2] „Der internationalen Energieagentur (IEA) zufolge importierten wir im vergangenen Jahr insgesamt 94 Milliarden Kubikmeter Erdgas, davon 39 Milliarden aus Russland – Tendenz steigend, denn mittelfristig ist damit zu rechnen, dass die Zufuhren aus anderen Ländern wie etwa Norwegen oder den Niederlanden geringer werden.“



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