abwickeln
Verb:

Worttrennung:
ab·wi·ckeln, Präteritum: wi·ckel·te ab, Partizip II: ab·ge·wi·ckelt
Aussprache:
IPA [ˈapˌvɪkl̩n]
Bedeutungen:
[1] herunterwickeln, abmachen
[2] etwas erledigen, eine Aufgabe ausführen
[3] reflexiv: sich abspielen, sich ereignen
[4] ein Unternehmen auflösen, liquidieren
Beispiele:
[1] Ich möchte den Knopf wieder annähen. Kannst du mir etwas von der schwarzen Rolle abwickeln?
[2] „Doch es bleibt nicht beim Verschicken: Die 19 Paketeria-Filialen in Berlin sind auch Ebay-Verkaufsagenturen. wer will, kann dort Auktionen komplett abwickeln lassen.“
[2] „Die ehemaligen Römerstädte Köln, Mainz, Worms, Speyer, Straßburg und Basel gewannen wirtschaftliche Bedeutung, seit der Warenaustausch mit Italien nicht mehr hauptsächlich über Marseille und Fos auf dem Seeweg, sondern immer mehr über die Alpenpässe abgewickelt wurde.
[3] „Es ist eine Zeit, über die er heute schwärmt: "Das war wie eine Werkstatt der Einheit. Ost oder West war nicht entscheidend." Nebenher wickelte sich die DDR-Geschichte ab.
[4] „Es braucht auch nicht viel, um Unternehmer zu werden [..] Und manchmal eben kriminelle Energie. Mit der lässt sich eine Firma leicht gründen, verlagern, abwickeln, um mit dem nächsten Betrieb wieder von vorn anzufangen, was den Betrug ungemein erleichtert.“
Übersetzungen:


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