große Töne spucken
Redewendung
Worttrennung:
gro·ße Tö·ne spu·cken
Aussprache:
IPA [ˈɡʁoːsə ˈtøːnə ˈʃpʊkn̩]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: prahlen, angeben, übertreiben
Synonyme:
[1] auf den Putz hauen
[1] aufschneiden, großtun
[1] umgangssprachlich: protzen, das Maul aufreißen
Beispiele:
[1] „Wir werden mit einer breiten Brust ins Spiel gehen“, kündigte Trainer Heiko Herrlich an, stellte aber gleichzeitig klar, dass er keine große Töne spucken wolle: „Von mir wird man keine Kampfansage hören, […]“
[1] […] sie [die Tennisspielerin Angelique Kerber] arbeitete weiter beharrlich daran, besser zu werden. Ohne viel Medien-Tamtam. Dass ausgerechnet sie, die statt große Töne zu spucken, einfach ihr Ding durchzieht, den ersten Grand-Slam-Sieg einer deutschen Tennisspielerin seit 17 Jahren feiert, macht es doppelt schön.
[1] In einem Rundschreiben der Jungen Konservativen, die aus einem Jugendverband der Deutschen Konservativen e. V. hervorgegangen sind, heißt es, dass der Vorsitzende Joachim Siegerist „stets an vorderster Front“ stehe, „wenn es darum geht, große Töne zu spucken“.
[1] […] statt gleich das Maul aufzureißen und große Töne zu spucken, ist es [für Berufseinsteiger] gerade am Anfang wichtig, die Augen und Ohren aufzumachen. Das heißt: Beobachten, wie die Kollegen ihre Arbeit angehen, und genau zuhören, wenn etwas erklärt wird.
[1] Fahren kann er [Noel Gallagher, Gitarrist der Britpop-Band „Oasis“] seine teuren Schlitten jedoch nicht: Der Musiker, der gerne große Töne spuckt, hat Fahrschulen bislang bloß von außen gesehen.
Übersetzungen:


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