umtaufen
Verb:

Worttrennung:
um·tau·fen, Präteritum: tauf·te um, Partizip II: um·ge·tauft
Aussprache:
IPA [ˈʊmˌtaʊ̯fn̩]
Bedeutungen:
[1] etwas oder jemandem einen neuen/anderen Namen geben
[2] Religion, Kirche: eine weitere/andere Form der Taufe durchführen (lassen)
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb taufen mit dem Derivatem um-
Gegenwörter:
[1] belassen
Beispiele:
[1] „In der SED dort kam man eines Tages auf die Idee, den im Erzgebirge hergestellten, bei der Bevölkerung beliebten kerzengeschmückten Weihnachtsengel in die weltanschaulich unverfängliche «Jahresendfigur» umzutaufen.“
[1] „Noch 1935 fragte Strauss polemisch bei Clemens Krauss an, ob er sich »Strossano umtaufen lassen« sollte, um an der Berliner Staatsoper in ausreichendem Maße - vielmehr, was er dafür hielt - aufgeführt zu werden.“
[2] „Der Papst sprach zuerst seinen Schmerz aus über die Verwüstung der afrikanischen Kirchen, wo nicht Laien und niedere Kleriker, sondern auch Diakone, Priester und Bischöfe sich hätten umtaufen lassen.“



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