verspielen
Verb:

Worttrennung:
ver·spie·len, Präteritum: ver·spiel·te, Partizip II: ver·spielt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈʃpiːlən]
Bedeutungen:
[1] einen Einsatz bei einem Spiel verlieren
[a] übertragen: etwas Beabsichtigtes nicht erreichen
[2] beim Spielen (zum Beispiel von Instrumenten) einen Fehler machen
[3] eine Zeit mit Spielen zubringen
Herkunft:
Präfix ver- und Verb spielen
Synonyme:
[1] verlieren, verwetten
[1a] verscherzen, verwirken
[2] patzen
[3] verbringen
Gegenwörter:
[1] gewinnen, erreichen
Beispiele:
[1] Er hat sein Vermögen verspielt.
[1a] Er hat mit dieser Dummheit seine ganze Zukunft verspielt.
[2] Im dritten Satz hat das Orchester sich ziemlich verspielt.
[2] „Das Konzert begann mit einem Klavierintro. [Anm.: Shai] Maestro verspielte sich, und [Anm.: Leonard] Cohen brach ab. Maestro sollte nochmal von vorne beginnen …“
[3] Die Kinder haben den ganzen Nachmittag verspielt.



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