Außenseiter
Substantiv, m:

Worttrennung:
Au·ßen·sei·ter, Plural: Au·ßen·sei·ter
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sn̩ˌzaɪ̯tɐ]
Bedeutungen:
[1] Sport: eine Person oder Mannschaft, von der angenommen wird, dass sie keine Gewinnchancen hat; ein Tier, ohne angenommene Gewinnchance
[2] Person, die nicht in einer Gruppe integriert ist
Herkunft:
Ableitung (Derivation) vom Stamm des Substantivs Außenseite mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er
Gegenwörter:
[1] Favorit
[2] Mitglied, Teilnehmer
Beispiele:
[1] Benfica Lissabon ist im Endspiel gegen Chelsea Außenseiter.
[1] Das Pferd mit der Nummer 10 ist ein totaler Außenseiter, es hat noch nie ein Rennen gewonnen.
[2] Aribert verhält sich wie ein Außenseiter, er möchte sich gar nicht der Gruppe anschließen.
[2] „Dieser Mann war allen ein Rätsel, und ich interessierte mich für jeden, der als Außenseiter galt.“
[2] „Klimaschutz war lange ein Thema der Außenseiter, der ewigen Warner.“
[2] „Da sich eine Gemeinschaft durch den Außenseiter immer herausgefordert, bedroht oder unterwandert fühlt, widmet sie ihm ihr ganzes Interesse, ihren Argwohn, und schließlich verfolgt sie ihn mit ihrem Haß.“
[2] „Wallace war ein Außenseiter und kein Gentleman, jedenfalls keiner der Art, die sich in der Linné-Gesellschaft tummelte.“
Übersetzungen:


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