Ballast
Substantiv, m:

Worttrennung:
Bal·last, Plural: selten: Bal·las·te
Aussprache:
IPA [ˈbalast], auch, in der Schweiz und in Österreich nur: [baˈlast]
Bedeutungen:
[1] Stoff oder Bauteil, das für seine Größe vergleichsweise schwer ist und zur Stabilisierung des Objektes, auf welchem es geladen ist (zum Beispiel auf Schiffen, Ballonen, U-Booten und anderen Tauchfahrzeugen) dient
[2] überflüssige Ladung, nicht benötigtes Gepäck
[3] übertragen: Belastung, Last, Bürde
Herkunft:
Entlehnt aus niederländisch ballast/barlast „bloße Last“, also Last ohne Nutzwert, zu niederländisch baarbloß, nackt
Synonyme:
[3] Belastung, Last, Bürde
Beispiele:
[1] „Acht Säcke Ballast sind vorhanden, Meßapparate, hundert Meter Tau“
[1, 2] „Das Boot war mit starkem Ballast versehen.“
[1] „Nachdem wir jedoch etwas von unserem Ballast losgeworden waren und unsere Fracht Bleiblöcke neu arrangiert hatten, war unser Schiff leichter und lief doch nicht dort ein.“
[3] Niko Paech stellt sich aber ein Zeitalter vor, in dem sich Menschen von unnötigem Ballast befreien, der nur Zeit, Geld und auch Ressourcen kostet.
[3] In allen Weltreligionen, ob im Islam, Christen- oder Judentum, auch in den Naturreligionen gibt es diese Anrufung, die von Gläubigen und Nichtgläubigen aus tiefster Seele und größter Not hinaus und hinauf soll: das Gebet, das Stoßgebet. Es hat keine Form, keine festgelegten Worte, es ist nicht rituell und bedarf keines besonderen Ortes. Es übergreift alle Religionen, ist ein zutiefst menschlicher, ein von allem ideologisch-religiösen Ballast befreiter Hilferuf, der letztlich auch keiner Sprache bedarf.
Übersetzungen:


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