Gebet
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ge·bet, Plural: Ge·be·te
Aussprache:
IPA [ɡəˈbeːt]
Bedeutungen:
[1] Religion: an einen Gott gerichtete Bitte, Gespräch mit einem Gott
[2] Religion: meist festgelegte Worte, die an eine Gottheit gerichtet sind, um sie zu bitten, ihr zu danken oder sie zu verehren
Herkunft:
mittelhochdeutsch gebet, althochdeutsch gibet, westgermanisch *ga-beda- „Gebet“, von bitten abgeleitet, die ursprüngliche Bedeutung ist also allgemein „Bitte“; später dann nur noch im religiösem Kontext verwendet; das dazugehörige Verb beten entstand erst später; das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Beispiele:
[1] Der Mensch, der sich vielen Glückes und seiner Schwäche bewußt ist, wird abergläubisch, flüchtet zum Gebete. (Georg Christoph Lichtenberg)
[1] Als sie das Zimmer betrat, war ihr Vater noch ganz im Gebet versunken.
[1] Ich werde euch in mein Gebet mit einschließen.
[1] Ich hoffe, dass eure Gebete erhört werden.
[1] „Meine Gebete lagen mir tot auf der Zunge.“
[2] Die Gemeinde sprach ein Gebet.
[2] Sie kniete vor dem Altar nieder und murmelte ein Gebet.
[2] Seine Mutter ermahnte ihn, dass er das Gebet nicht bloß herunterleiern solle.
[2] Er übersetzt jüdische Gebete aus dem Hebräischen ins Deutsche.
[2] „Er sagte auch nichts, als Sloan das Gebet beendet hatte.“
Redewendungen:
[1] jemanden ins Gebet nehmen
Übersetzungen:


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