Zucht
Substantiv, f:

Worttrennung:
Zucht, Plural: Zuch·ten
Aussprache:
IPA [t͡sʊxt]
Bedeutungen:
[1] die kontrollierte Vermehrung von Pflanzen oder Tieren mit dem Ziel, die gewünschten Eigenschaften an die Nachkommen weiterzuvererben
[2] durch [1] entstandene Pflanzen oder Tiere
[3] veraltet: Disziplin und Gehorsam
[4] nur Singular: unangenehmer, lästiger oder zeitraubender Prozess
Herkunft:
mittelhochdeutsch zuht, althochdeutsch zuht, westgermanisch *tuhti- „Zucht“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Züchtung
[2] Jahrgang
[3] Gehorsam, Disziplin
Beispiele:
[1] Die Zucht von gentechnisch veränderten Mais ist sehr umstritten.
[2] Die Zucht von diesem Jahr muss komplett gegen Parasiten geimpft werden.
[3] Im alten Preußen herrschte noch Zucht und Ordnung!
[3] „Die Kolonialherren hatten die Schwarzen schon immer wie Unmündige behandelt, die man mit Zucht oder Fürsorglichkeit zu ihrem Glück zwingen musste.“
[4] „Je, was war das eine Zucht mit den Mädels.“
[4] „[…] es ist schon eine Zucht mit dieser dummen Bildhauerei […]“
[4] „Himmelmohrenelement, ist das eine Zucht mit diesem Zivil!“
[4] „War das eine Zucht!“
Redewendungen:
[3] Hier herrschen noch Zucht und Ordnung!
Übersetzungen:


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