anlehnen
Verb:

Worttrennung:
an·leh·nen, Präteritum: lehn·te an, Partizip II: an·ge·lehnt
Aussprache:
IPA [ˈanˌleːnən]
Bedeutungen:
[1] (etwas) leicht schräg irgendwo, an irgendetwas hinstellen
[2] (etwas Verschließbares) nicht ganz zumachen, ein Stückchen offen lassen
  • reflexiv:
[3] sich leicht in eine Richtung neigen und dabei irgendwo Halt finden
[4] übertragen: sich bei seinem Tun eng nach jemandem oder etwas richten, nach einem Vorbild in ähnlicher Art ausführen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb lehnen mit dem Derivatem an-
Gegenwörter:
[2] schließen, verschließen
Beispiele:
[1] Wenn wir das Bild auf die Kommode stellen und an die Wand anlehnen, brauchen wir keine Nägel.
[2] Bei Oma kommt jeder einfach so ins Haus, weil sie die Haustür immer nur anlehnt.
[3] Bierbänke haben den Nachteil, dass man sich nicht anlehnen kann.
[4] Seine Möbelentwürfe lehnen sich an den Bauhausstil an.
Übersetzungen:


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