aufspannen
Verb:

Worttrennung:
auf·span·nen, Präteritum: spann·te auf, Partizip II: auf·ge·spannt
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌʃpanən]
Bedeutungen:
[1] (etwas Zusammengelegtes) ausbreiten und mit zum Beispiel Leinen oder Streben in dieser Position halten
[2] meist über Stoff und Papier: über etwas drüberlegen/drüberziehen und dort befestigen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb spannen mit dem Derivatem auf-
Gegenwörter:
[1] schließen, zumachen, zusammenklappen
[2] abnehmen
Beispiele:
[1] Sie spannt den Sonnenschirm auf.
[1] Um das Sonnensegel aufzuspannen, brauchte man drei Leute.
[1] „Er hat zwar nur ein Zelt, in welchem er sie empfangen kann, aber es ist durch Decken, die man mit Hilfe von Stangen aufgespannt hat, erweitert worden.“
[2] „Aufgespannt auf einem Zeichenbrett mit Klebeband ringsum befestigt, ist das Blatt DIN A3 jetzt getrocknet und es würde wie eine Trommelhaut klingen, wenn man mit den Fingerspitzen auf das getrocknete Zeichenblatt rhythmisch klopfen würde.“



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