nichtsdestotrotz
Konjunktionaladverb: Worttrennung:
nichts·des·to·trotz
Aussprache:
IPA [nɪçt͡sdɛstoˈtʁɔt͡s]
Bedeutungen:
[1] obwohl das Vorangehende dem Folgenden entgegensteht
Herkunft:
eine ursprünglich ulkige (aber kaum noch so empfundene) Zusammensetzung aus nichtsdestoweniger und trotzdem, gelegentlich veräppelt durch „nichtsdestodennoch“
Synonyme:
[1] dennoch, nichtsdestoweniger, trotzdem, trotz alledem
Beispiele:
[1] Mehr als 15 Stunden lang war somit der zwar abgeschaltete aber nichtsdestotrotz heiße Reaktor fünf ohne Kühlung.
[1] Projekte, die von Firmen entwickelt werden, haben die meisten Schwierigkeiten, etwa Teile der Projektleitung abzugeben. Nichtsdestotrotz habe sich die Idee Open Source in den vergangenen zehn Jahren von Geek-Ware zu einer Selbstverständlichkeit entwickelt, schreiben die Autoren, sie sei also von einem Nischenprodukt zum Allgemeingut geworden.
[1] Die kommunistische Planwirtschaft ist daran gescheitert, dass Betriebe nicht pleite gehen konnten; nichtsdestotrotz riskieren 17 Regierungen eine Weltwirtschaftskrise, um die Pleite eines bankrotten Staates nur hinauszuzögern.
[1] „Nichtsdestotrotz schienen das die Meldungen schon zu sein, noch Schlimmeres gab es darüber hinaus nicht.“
Übersetzungen:


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