verrotten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·rot·ten, Präteritum: ver·rot·te·te, Partizip II: ver·rot·tet
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈʁɔtn̩]
Bedeutungen:
[1] in den Zersetzungsprozess übergehen, bis aus organischem Material Humus/Erde geworden ist
[2] (durch mangelnden Gebrauch und unsachgemäße Lagerung) langsam unbrauchbar werden
[3] moralisch verderben
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb rotten mit dem Derivatem ver-
Beispiele:
[1] Der Baumstumpf beginnt zu verrotten.
[1] Besonders schnell verrottet das Laub von Laubbäumen wie Erle, Buche, Birke, Hasel und Linde.
[1, 2] Ich hoffe, du verrottest im Gefängnis!
[2] Die Skiausrüstung verrottet seit Jahren in der hintersten Ecke der Garage.
[3] „Licht und Luft wollte er hineinschaffen für ein höheres Menschentum, das er verrottet und vertiert sah, verloren schon die göttlichen Spuren. Das Nachtleben Berlins, die Spelunken der Vorstadt lockten ihn zu einsamen Streifzügen, zum Studium eines Mahadöh, der auf Erden wandelt.“
[3] Du bist ein versoffener Dreck und verrottest bis in die Knochen!



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