zurücklegen
Verb:

Worttrennung:
zu·rück·le·gen, Präteritum: leg·te zu·rück, Partizip II: zu·rück·ge·legt
Aussprache:
IPA [t͡suˈʁʏkˌleːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] eine Strecke bewältigen, durchmessen
[2] nach hinten beugen
[3] auf den ursprünglichen Platz bewegen
[4] vorläufig nicht verkaufen
[5] sparen
[6] österreichisch: auf ein Amt oder eine Funktion verzichten
Herkunft:
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Adverb zurück und dem Verb legen
Beispiele:
[1] „Die Eisenbahn war die einzige Möglichkeit, größere Entfernungen zurückzulegen, mehr als 300 Kilometer pro Reisetag waren aber auch mit den stählernen Dampfrossen nicht zu schaffen.“
[1] „Das Meter ist die Länge der Strecke, die Licht im Vakuum während der Dauer 1/299 792 458 Sekunden zurücklegt; …“
[5] „Die Banken in der Euro-Zone sollen einem Zeitungsbericht zufolge 55 Mrd. Euro zur Bewältigung brancheninterner Krisen zurücklegen.“
[5] „Sowohl für die Ausbildung der Kinder als auch fürs eigene Alter müssen sie immer mehr zurücklegen.“
[6] „Hundstorfer würde als Präsident zwar sein Parteibuch zurücklegen, verleugnete seine 48 Jahre SPÖ-Mitgliedschaft aber nicht - auch mit seiner Ansage, er würde ‚den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken, Brücken bauen, das soziale Fundament weiter entwickeln‘ wollen.“
Übersetzungen:


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