Desinteresse
Substantiv, n:

Worttrennung:
Des·in·te·r·es·se, kein Plural
Aussprache:
IPA [dɛsʔɪntəˈʁɛsə], [ˈdɛsʔɪntəʁɛsə]
Bedeutungen:
[1] Mangel des Interesses an etwas oder jemanden
[2] eine Grundstimmung mangelnder Neugier oder fehlenden Enthusiasmus
Synonyme:
[1] Interesselosigkeit
[2] Gleichgültigkeit, Gleichmut, Unbeteiligtsein, Uninteressiertheit
Gegenwörter:
[1] Interesse
[2] Engagement, Enthusiasmus, Neugier
Beispiele:
[1] Daran mag auch absurd missverstandene Political Correctness und/oder kalkulierte, kurzfristig populistische Ausrichtung schuld sein oder schlichtes Desinteresse am Wählerwillen.
[1] So wie bei Daniel stößt der Urnengang bei der großen Mehrheit der Wähler auf Desinteresse: Kaum jemand glaubt, mit dem Votum für den einen oder anderen Kandidaten irgendeine Änderung zu bewirken.
[1] Das Desinteresse der Bürger an Europa wird zum Problem für die Politik.
[2] „42 sind zu viel. Die Leute sind überfordert, und es entsteht Desinteresse nach dem Motto: Die wollen eh bloß unser Geld.“
[2] Was Schavan gerne als sozial ausgewogen preist, ist ein Paradebeispiel für staatliches Desinteresse: Die Kredite werden mit keinem Euro bezuschusst, sie müssen sich selbst tragen.
[2] Noch immer wechseln sich Desinteresse und Paranoia ab, wenn die deutsche Öffentlichkeit sich mit dem Osten befasst.
Redewendungen:
Desinteresse macht sich breit
etwas stößt auf Desinteresse
Übersetzungen:


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