Eltern
Substantiv:

Worttrennung:
kein Singular, Plural: El·tern
Aussprache:
IPA [ˈɛltɐn]
Bedeutungen:
[1] Vater und Mutter eines Kindes
Herkunft:
Von indogermanisch al- nähren, wachsen machen, wachsen. Durch das Grundprinzip der parallelisierenden Verwandtschaftsterminologie Gleichsetzung von Vater und Mutter und Entstehung eines elternzentrierten Verwandtschaftssystems. Belegt seit dem 8. Jahrhundert, althochdeutsch eltiron und altiron, westgermanisch *aldizōn-, Komparativ zu alt, mittelhochdeutsch eltern und altern. Ursprünglich „die Älteren“. Bis ins 19. Jahrhundert auch Ältern und Aeltern. Durch Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung Ende des 19. Jahrhunderts Rechtschreibung nur noch Eltern.
Synonyme:
[1] Elternpaar, (die) Erzeuger; in der Jugendsprache: (die) Alten, Ernährer
Gegenwörter:
[1] Kinder
Beispiele:
[1] Eltern haften für ihre Kinder.
[1] "Eltern brauchen Zeit, um ihre Kinder ins Leben zu begleiten, und sie brauchen Zeit, wenn Angehörige Unterstützung benötigen oder pflegebedürftig werden."
[1] Andere wiederum beneiden die Einzelkinder: wie schön es doch sein müsse, alleine aufzuwachsen, alle Aufmerksamkeit der Eltern zu genießen, sich nichts mit anderen teilen zu müssen.
[1] „Oma und Opa waren da, meine Eltern, mein Bruder Sebastian und Onkel Hugo.“
[1] „Meine Eltern wurden beide kurz nach Kriegsende geboren, in einer Zeit, die keine optimalen Startbedingungen für sie bot:…“
[1] „Meine Eltern stammten aus der Türkei und hatten zuletzt in Istanbul gelebt.“
[1] „Der kleine Junge ist nicht das erste Baby mit drei genetischen Eltern.“
Redewendungen:
[1] nicht von schlechten Eltern
Übersetzungen:


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