Keller
Substantiv, m:

Worttrennung:
Kel·ler, Plural: Kel·ler
Aussprache:
IPA [ˈkɛlɐ]
Bedeutungen:
[1] unterirdischer Vorratsraum
[2] Informatik: kurz für Kellerspeicher, eine spezielle Datenstruktur
Herkunft:
mittelhochdeutsch keller, althochdeutsch kellari, keller, kelre; im 8. Jahrhundert von lateinisch cellarium „Speisekammer, Vorratsraum“ entlehnt; zu cella „Zelle“,kleine Vorratskammer“ gebildet
Synonyme:
[1] Kellergeschoss, Tiefgeschoss, Untergeschoss
[2] Stapel, Stapelspeicher, Stack
Beispiele:
[1] Im Keller ist es oft dunkel.
[1] Wer geht in den Keller?
[1] Er gab, was Küche und Keller boten.
[1] „Im Keller roch es nach Kartoffeln und ausgetrunkenen Weinflaschen.“
[1] „Hier roch es nach Keller.“
[3] „Der Wein kam aus den Kellern der herrschaftlichen Häuser, die Daunenkissen aus den Schlafgemächern der feinen Damen.“
Redewendungen:
[1] aus dem Keller kommen – armen Kreisen entstammen
[1] eine Leiche im Keller haben – eine Belastung aus der Vergangenheit oder etwas auf dem Gewissen haben
[1] in den Keller gehen – eine Niederlage erleiden
[1] im Keller sein – wenn sich etwas auf sehr niedrigem Niveau befindet (Nach den letzten Klausuren waren seine Noten endgültig im Keller.)
[1] zum Lachen in den Keller gehen – keinen Humor haben
Übersetzungen: Substantiv, m, f, Nachname: Worttrennung:
Kel·ler, Plural: Kel·lers
Aussprache:
IPA [ˈkɛlɐ]
Bedeutungen:
[1] deutschsprachiger Familienname, Nachname
Herkunft:
von mittelhochdeutsch keller, kelner „Kellermeister, Verwalter der Vorräte“ aus lateinisch cellarius



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