Kurzweil
Substantiv, f:

Worttrennung:
Kurz·weil, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈkʊʁt͡svaɪ̯l]
Bedeutungen:
[1] veraltend: leichte, angenehme, bisweilen lustige Unterhaltung
Herkunft:
Es handelt sich um ein Erbwort aus den mittelhochdeutschen Formen kurzewile und kurzwilekurze Zeit, Zeitverkürzung‘.
Gegenwörter:
[1] Langeweile
Beispiele:
[1] „Schiebt meine Vernunft nicht im Kurzweil herum.“
[1] „Unter den nackten Göttern und Göttinnen, die sich dort bei Nektar und Ambrosia erlustigen, seht Ihr eine Göttin, die, obgleich umgeben von lauter Fröhlichkeit und Kurzweil, dennoch immer einen Panzer trägt und den Helm auf dem Kopf und den Speer in der Hand behält. Es ist die Göttin der Weisheit.“
[1] „Freilich, du willst sie bei Namen nennen und liebkosen; du willst sie am Ohre zupfen und Kurzweil mit ihr treiben.“
[1] „Und da gab’s in diesem vornehmen Kreise mancherlei Kurzweil.“
[1] „Indessen scheint es, daß sie keinerlei Neigung besitzt, unserer Schäferstunde den Verlauf bloßer Kurzweil zu geben.“
[1] „Seien es nun landschaftliche, kulturelle oder tierische Attraktionen - der Ort samt Umland wartet mit jeder Menge touristischer Kurzweil auf.“
[1] „Handwerksstände zum Mitmachen und ein attraktives Kinderprogramm bieten Kurzweil für Groß und Klein.“
Übersetzungen:


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