Verlust
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ver·lust, Plural: Ver·lus·te
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈlʊst]
Bedeutungen:
[1] die Handlung des Verlierens
[2] etwas, das verloren gegangen ist
[3] ein Verstorbener oder die Trauer, um einen Verstorbenen
[4] Ökonomie: wirtschaftlicher Misserfolg; Gewinneinbußen
Herkunft:
mittelhochdeutsch v(er)lust, althochdeutsch farlust, Substantiv zu verlieren, belegt seit dem 9. Jahrhundert
Synonyme:
[1] das Verlieren
[2] Schwund, Verlorenes
[3] die Trauer; der Verstorbene
[4] Wirtschaft: Gewinneinbuße, Einbuße
Gegenwörter:
[1] das Wiedererlangen; der Fund
[2] der Fund
[3] das Glücksgefühl
[4] der Gewinn
Beispiele:
[1] Der Verlust des Ausweises führt zu einer Geldstrafe.
[2] „Der sensible Gipfelsammler erlebt bisweilen das, was der Religiöse befürchtet, eine Profanisierung, eine Entweihung des heiligen Berges, den Verlust der Unberührtheit und damit der magischen Ausstrahlung."
[2] Der Verlust bestand aus drei gestohlenen LKW.
[3] Mein Beileid bezüglich Ihres Verlustes.
[3] Der Tod Junior Malandas bedeutet den Verlust eines talentierten Fußballers. Doch viel schwerer wiegt der Verlust eines jungen Mannes.
[3] „Die Verluste stiegen weiter rapide, doch auch diese Tatsache versuchten die Militärbehörden gegenüber der Öffentlichkeit zu verschleiern.“
[3] „Doch seine Verluste in den Gefechten sind zu groß, er zieht sich nach Marokko zurück.“
[3] „Unsere Verluste waren geringfügig.“
[4] Unser Unternehmen hat letztes Jahr hohe Verluste gemacht.
[4] Brasiliens größter Konzern Petrobras ist tief in die roten Zahlen gerutscht. Ein Teil der Verluste ist direkte Folge des Korruptionsskandals, der auch Brasiliens Präsidentin Rousseff bedroht.
Redewendungen:
hohe Verluste erleiden
ohne Rücksicht auf Verluste handeln
Übersetzungen:


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