kostbar
Adjektiv:

Worttrennung:
kost·bar, Komparativ: kost·ba·rer, Superlativ: am kost·bars·ten
Aussprache:
IPA [ˈkɔstbaːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] etwas, das ideell oder real sehr wertvoll oder teuer ist
Herkunft:
Adjektiv in der Bedeutung von wertvoll, prächtig und auch teuer; Mittelhochdeutsch kostebære - hohe Kosten verursachend.
Beispiele:
[1] „So verzaubert präsent ist kein anderes Paar der Kunstgeschichte wie dieses, das seinen Ort im Namen trägt: Das Gothaer Liebespaar, entstanden um 1480, ist der kostbarste Kunstschatz des Schlossmuseums Gotha.“
[1] „Als aber im Kriege die alten kostbaren Glasfenster aus den Kirchen entfernt, in Kisten verpackt und „luftschutzsicher“ geborgen wurden, ergriff der Deutsche Verein für Kunstwissenschaft die einzigartige Gelegenheit, diese unbekannten Kunstschätze ohne großen Kostenaufwand vollständig Scheibe für Scheibe in Lichtbildern festzuhalten.“
[1] „Die Pianisten danken ihm wirkungsvolle Konzerte, geistreiche Capricen und die gestaltenreichen kostbaren Miniaturen der „Lieder ohne Worte“, die bis in unsere Gegenwart zum Grundstock häuslicher Klaviermusikpflege zählen.“
[1] „Diese geistvolle historisch-politische Studie aus der Feder des Hindemith-Librettisten und Thomas-Mann-Biographen durchröntgt Romantik und Preußentum in ihrer geschichtlich folgenreichen Durchdringung, wobei als „kostbarstes Vermächtnis“ der Romantiker der „Sinn für äußerste Freiheit“ benannt wird.“
Übersetzungen:


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