Biest
Substantiv, n:

Worttrennung:
Biest, Plural: Bies·ter
Aussprache:
IPA [biːst]
Bedeutungen:
[1] widerwärtiges Tier
[2] abwertend: gemeiner, hinterhältiger Mensch, häufig speziell: gemeine Frau
Herkunft:
im 16. Jahrhundert aus dem Niederdeutschen, das über Mittelniederländisch und Altfranzösisch auf lateinisch bestia zurückgeht
Synonyme:
[1, 2] Bestie, Scheusal, Untier
Gegenwörter:
[2] Liebling, Schatz
Beispiele:
[1] „Als mich das Biest immer noch nicht loslassen wollte, rannte ich laut um Hilfe brüllend herum.“
[1] „Und es kamen immer mehr von den Biestern.“
[2] Sie erwies sich als ein richtiges Biest.
[2] „Nein, viel wichtiger ist doch, dass Euch genau das gelungen ist, was man den Herren jetzt zum Nachteil auslegen möchte: dass aus schrecklichen, haarigen Biestern Menschen männlichen Geschlechts geworden sind, die fähig und willens sind zu reflektieren.“
Übersetzungen: Substantiv, m:

Worttrennung:
Biest, kein Plural
Aussprache:
IPA [biːst]
Bedeutungen:
[1] Erstmilch (Kolostrum) des Rinds
Herkunft:
mittelhochdeutsch biest, althochdeutsch biost, piost
Synonyme:
[1] Biestmilch



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