Gefäß
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ge·fäß, Plural: Ge·fä·ße
Aussprache:
IPA [ɡəˈfɛːs]
Bedeutungen:
[1] allgemein: ein Behälter, in dem Stoffe verschiedener Beschaffenheit aufbewahrt und transportiert werden können
[2] Anatomie: schlauchförmiger Leitungsabschnitt für Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphflüssigkeiten
[3] Botanik: eine röhrenförmige Leitungsbahn, die dem Transport von Wasser und Nährsalzen dient
[4] der Griff einer Blankwaffe wie Schwert, Degen oder Säbel
Herkunft:
mittelhochdeutsch gevǣze, althochdeutsch gifāzi, eigentlich: „Ausrüstung, Schmuck“, unter dem Einfluss von Fass zur heutigen Bedeutung entwickelt; belegt seit dem 11. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Behälter
[2] Ader, Blutader
[3] Leitbündel
Beispiele:
[1] Schnell, irgendein Gefäß, um das Wasser aufzufangen!
[1] „Der letzte Rest der Kraft rann aus ihm wie Wasser aus einem Gefäß.“
[1] „Hamid nahm das Gefäß und öffnete es.“
[2] Ihre Gefäße machen mir Sorgen.
[2] „Das ist nach wie vor nicht machbar, ein verkalktes Gefäß so hinzubekommen, dass es wieder gesund ist.“
[2] „Unter dem Mikroskop zeigen sich dabei sogar kleine Gefäße, durch die Saurierherzen einst das Blut pumpten.“
[3] Gefäßbündel bestehen aus Gefäßen und langgestreckten, röhrigen, prismatischen oder spindeligen Zellen.
[4] Die Form des Gefäßes (Griffes) ist dagegen nicht Bestandteil der Spatha-Definition.
Übersetzungen:


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