Iranismus
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ira·nis·mus, Plural: Ira·nis·men
Aussprache:
IPA [iʁaˈnɪsmʊs]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: ein Wort oder sonstiger sprachlicher Ausdruck der persischen oder einer anderen iranischen Sprache als Entlehnung (zum Beispiel als Fremd- oder Lehnwort) in einer anderen Sprache
Herkunft:
Ableitung zum Wortstamm Iran mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ismus
Gegenwörter:
[1] Anglizismus‎, Arabismus‎, Gallizismus, Gräzismus‎, Hebraismus, Hispanismus‎, Hungarismus‎, Japanismus, Jiddismus, Katalanismus‎, Latinismus, Sinismus‎, Slawismus‎, Turzismus
Beispiele:
[1] „Es ist recht stark mit Sanskritismen und Iranismen durchsetzt.“
[1] „Seit den Arbeiten von Heinrich Hübschmann hat sich in der sprachwissenschaftlichen Literatur die Ansicht durchgesetzt, dass die große Anzahl von iranischen Lexemen, die im Armenischen vertreten sind, eine Vergleichsgrundlage für die sprachliche Situation im Georgischen bildet und dass die überwiegende Zahl von Iranismen im Georgischen eher mehr über das Armenische eingedrungen sind als auf direktem Wege.“
[1] „Vielmehr hat sich in der iranistischen Literatur die Auffassung durchgesetzt, daß Iranismen prinzipiell weniger auf direktem Wege ins Georgische gedrungen sind als "via armeniaca".“
[1] „Die Etyma der untersuchten Wörter sind sowohl ursprünglich arabisch als auch nur über das Arabische vermittelt, z.B. einige Gräzismen und Iranismen.“
[1] „Spezialuntersuchungen zu den Iranismen im Deutschen scheint es bisher nicht zu geben.“
Übersetzungen:


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