Kaskade
Substantiv, f:

Worttrennung:
Kas·ka·de, Plural: Kas·ka·den
Aussprache:
IPA [kasˈkaːdə]
Bedeutungen:
[1] stufenförmiger Wasserfall
[2] Physik: in Stufen mit rasch zunehmender Teilchenzahl ablaufender Prozess
[3] Technik, Chemie: Anordnung hintereinander geschalteter Reaktionsgefäße
[4] Technik: Reihenschaltung gleich gearteter Teile in der Elektrotechnik
[5] gewagter Sprung in der Artistik
Herkunft:
[1] von gleichbedeutend französisch: cascade im 17. Jahrhundert entlehnt; aus italienisch: cascata; zum Verb cascare = fallen gebildet; zu gleichbedeutend vulgärlateinisch: casicare; zum lateinischen Wortstamm cas- in cadere = fallen , vergleiche Dekadenz, Kadaver, Chance
Beispiele:
[1] „Die beiden Kaskaden im Lietzenseepark wurden 1912-13 von Erwin Barth und Heinrich Seeling geschaffen: die Große Kaskade am südlichen Ende des Parks an der Dernburgstraße und die Kleine Kaskade mit Rundbecken und Fontäne im nördlichen Teil an der Wundtstraße.“
[1] „Der versierte Kajakfahrer wird eins mit seinem Boot und kann sich in dieser neuen Einheit den Strömungen, Wirbeln und Kaskaden des Wildwassers stellen.“
[3] „In der Heiztechnik spricht man von einer Kaskade, wenn zwei oder mehrere Wärmeerzeuger miteinander parallel oder in Reihe verschaltet werden.“
[4] „Als Kaskade bezeichnet man die Hintereinanderschaltung eines ungesteuerten und eines gesteuerten Stromrichters im Läuferkreis des Drehstromasynchronmotors zur Rückführung der Schlupfenergie in das speisende Netz.“



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