Klei
Substantiv, m:

Worttrennung:
Klei, kein Plural
Aussprache:
IPA [klaɪ̯]
Bedeutungen:
[1] landschaftlich norddeutsch, auch Bodenkunde: der schwere, lehmige, fette, bindige Boden der Marsch.
Herkunft:
von Mittelniederdeutsch und Altsächsisch:Kley/Klei und Mittelniederländisch clei, „Ton“, „Lehm“, aber auch schon in altniederländischen Ortsnamen. Das wiederum abgeleitet von Westgermanisch: *klaija-, „Lehm“, „Ton“, geht auf Indogermanisch: *gleischmieren“, „kleben“ zurück
Synonyme:
[1] Kleiboden, Kleierde, Marschboden, Marscherde
Gegenwörter:
[1] Sandboden
Beispiele:
[1] „Klei, der lehmähnliche Schlickboden an der Küste, bildet den Deichmantel, der Sand ist der Deichkern.“
[1] „Östlich von Soest liegt der Bad Sassendorfer Ortsteil Enkesen, dem man zur Unterscheidung den Zusatz 'im Klei' gab. Und jener fette, aber nicht sehr tief reichende Tonboden, eben der Klei, ist schon seit Jahrhunderten charakteristisch für diese Landschaft.“
[1] „Der Klei, der für die Deicherhöhung benötigt wird, werde aus Heinitzpolder angefahren, sagt Berends […]“
Übersetzungen:


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