Lesart
Substantiv, f:

Worttrennung:
Les·art, Plural: Les·ar·ten
Aussprache:
IPA [ˈleːsˌʔaːɐ̯t]
Bedeutungen:
[1] Auslegung, Sinngebung, Deutung, Fassung, Variante, Version einer Textstelle
[2] Linguistik: eine von mehreren Bedeutungen eines Wortes
Synonyme:
[1] Interpretation
Gegenwörter:
[1] Original, Urfassung
Beispiele:
[1] Beim Vergleich der beiden Lesarten ergaben sich große Unterschiede.
[1] „Aber diese Lesart scheint auf eine Verharmlosung des 16. Jahrhunderts zurückzugehen.“
[1] „Wir haben es hier also mit zwei Lesarten zu tun, einer, die den Ursprung, und einer, die die Zugehörigkeit bezeichnet.“
[1] „Frei hat die Meinung nach AfD-Lesart immer nur dann zu sein, wenn sie mit der Meinung der AfD übereinstimmt.“
[1] „Vermutlich treffen beide Lesarten die Intention und den Sinn, dann läge ein Beispiel für die Konvergenz von Sprachwitz und Sprachspiel vor, oder aber, auch das wäre möglich, keine der Lesarten ist zutreffend, weil es sich um einen reinen Nonsense-Spruch handelt.“
[2] „Die Einzelbedeutungen (auch Lesarten genannt) sind im Wörterbuch heute meist mit Zahlziffern markiert…“
[2] „Durch Anklicken einer Lesart öffnet sich der betreffende Wörterbuchartikel, in dem wie oben gezeigt wurde, navigiert werden kann (…).“
[2] „Allgemeinsprachliche Bedeutungswörterbücher unterteilen beispielsweise die Semantik eines Ausdrucks in der Regel nach Lesarten (Einzelbedeutungen).“
Übersetzungen:


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