seufzen
Verb:

Worttrennung:
seuf·zen, Präteritum: seufz·te, Partizip II: ge·seufzt
Aussprache:
IPA [ˈzɔɪ̯ft͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] hörbar und heftig ein- und ausatmen, als Zeichen starker Gefühle wie Kummer, Erleichterung oder Resignation
[2] mit erkennbarer Trauer oder erkennbarem Bedauern aussprechen
[3] veraltend: unter einer Last leiden
Herkunft:
mittelhochdeutsch siufzen, wurde unter dem Einfluss ähnlicher Wörter wie ächzen, lechzen umgebildet aus mittelhochdeutsch siuften, althochdeutsch sufton, Ableitung von althochdeutsch sufan „schlürfen“[Quellen fehlen]
Beispiele:
[1] Als sie gefragt wurde, ob alles in Ordnung sei, seufzte sie nur.
[2] „Nichts ist vollkommen“, seufzte der Kleine Prinz.
[2] „Immer bin ich an allem schuld“, seufzte er.
[3] Das ganze Land seufzte unter der Kriegeslast.
Übersetzungen:


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