Völkermord
Substantiv, m:

Worttrennung:
Völ·ker·mord, Plural: Völ·ker·mor·de
Aussprache:
IPA [ˈfœlkɐˌmɔʁt]
Bedeutungen:
[1] Plural selten: verbrecherische Handlungen, um eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören
Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Volk und Mord sowie dem Fugenelement -er (und Umlaut)
Synonyme:
[1] Genozid
Beispiele:
[1] „Der stellvertretende Botschafter Libyens bei den Vereinten Nationen, Ibrahim Dabbashi, erklärte am 21. Februar vor Reportern, dass Gaddafi Krieg gegen das libysche Volk erklärt habe und Völkermord verübe.“
[1] „Doch was bei den beiden wichtigsten Erzählern der frühen nachrömischen Geschichte Britanniens übereinstimmend nach Völkermord klingt, sehen heutige Fachleute weniger eindeutig.“
[1] „Inzwischen hat sich weithin die Auffassung durchgesetzt, dass Lothar von Trotha den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts zu verantworten hatte.“
[1] „Die erste dieser Generalproben zum Völkermord sind die deutschen Gräuel im besetzten Belgien gewesen.“
Übersetzungen:


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