gnädig
Adjektiv:

Worttrennung:
gnä·dig, Komparativ: gnä·di·ger, Superlativ: am gnä·digs·ten
Aussprache:
IPA [ˈɡnɛːdɪç], [ˈɡnɛːdɪk]
Bedeutungen:
[1] barmherzig, gütiger Gesinnung, Gnade zeigend
[2] spöttisch: große, herablassende Güte zeigend
Synonyme:
[1] barmherzig, mild, nachsichtig, Schonung gewährend, verzeihend
[2] gönnerhaft, hochmütig
[2] von oben herab
Gegenwörter:
[1] erbarmungslos, gnadenlos, grausam, ungnädig
[2] geizig, knauserig, knickerig
Beispiele:
[1] Das Urteil fiel unerwartet gnädig aus.
[2] Er gab mir die gnädige Erlaubnis, zu der Feier zu kommen.
Übersetzungen: Adverb: Worttrennung:
gnä·dig
Aussprache:
IPA [ˈɡnɛːdɪç]
Bedeutungen:
[1] eilig
Herkunft:
von genötig
Synonyme:
[1] trabig
Beispiele:
[1] „Na kurios hat er's gnädig gehabt, – ich bin bei der Thür gestanden, wie er vorbei geschossen ist, und hab' einen Knix nach dem andern gemacht – nicht einmal angeschaut hat er mich, der noble Herr, – ich glaub', das Anschauen wäre ich doch werth.“
[1] „Bei schlechtem Wetter hat es der Wegmacher gnädig gehabt, um schnell Graberln zu machen …“
[1] „Um halb zehn Uhr haben's beim Schreinerwirt auf einmal alle gnädig gehabt und wollten zahlen.“
Übersetzungen:


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