Lunte
Substantiv, f:

Worttrennung:
Lun·te, Plural: Lun·ten
Aussprache:
IPA [ˈlʊntə]
Bedeutungen:
[1] Zündschnur, die zum Beispiel zur Zündung von Sprengstoff genutzt wird
[2] Jägersprache: Schwanz des Fuchses
[3] Jugendsprache: Marihuana-Zigarette
Herkunft:
bedeutete zuerst Lumpen, dann Docht, später dann Zündstrick der Feuerwaffe; verwandt mit Loden und lodern
Synonyme:
[1] Zündschnur
[2] Standarte, laienhaft: Schwanz, Schweif, Fuchsschwanz
[3] Joint
Gegenwörter:
[2] Fang
Beispiele:
[1] Das freie, nicht an der Sprengladung befestigte Ende der Lunte wird angezündet, die Lunte brennt bis zum Sprengstoff ab und entzündet diesen so.
[1] Billige Feuerwerkskörper haben meist schlechte Lunten.
[1] Mit der Verhaftung des Oppositionsführers hatte der Präsident die Lunte an das Pulverfass gelegt, eine Woche später war der Bürgerkrieg ein Faktum.
[1] Glaubst du nicht, dass deine Eltern Lunte riechen, wenn du den Rucksack mitnimmst?
[2] Der Schuss hat nur die Lunte gestreift.
[3] Gib mir mal die Lunte!
Redewendungen:
die Lunte ans Pulverfass legen
Lunte riechen
Übersetzungen:


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