scheu
Adjektiv:

Worttrennung:
scheu, Komparativ: scheu·er, Superlativ: am scheu·es·ten, am scheus·ten
Aussprache:
IPA [ʃɔɪ̯]
Bedeutungen:
[1] aus Angst, Unbehagen oder Scham zurückhaltend und soziale Kontakte vermeidend
[2] von Tieren: nicht zutraulich, Kontakt zu anderen Tieren und Menschen meidend
Gegenwörter:
[2] zutraulich
Beispiele:
[1] Sie gilt als scheue Künstlerin, lehnt sie doch konsequent Interviewanfragen ab.
[2] Die Rehe sind entgegen aller Erwartung gar nicht scheu, sie kommen auf einen zu und betteln sogar stupsend um Futter.
Übersetzungen: Konjugierte Form: Worttrennung:
scheu
Aussprache:
IPA [ʃɔɪ̯]
Grammatische Merkmale:
  • 2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs scheuen

Scheu
Substantiv, f:

Worttrennung:
Scheu, kein Plural
Aussprache:
IPA [ʃɔɪ̯]
Bedeutungen:
[1] ängstliche, schüchterne Zurückhaltung
[2] von Tieren: zurückweichendes Verhalten, Vermeidung des Kontakts mit Menschen
Herkunft:
mittelhochdeutsch schiuhe, abgeleitet vom Adjektiv schiehe, schiech, „scheu“
Synonyme:
[1] Ängstlichkeit, Schüchternheit
Gegenwörter:
[1] Furchtlosigkeit
[2] Zahmheit, Zutraulichkeit
Beispiele:
[1] „Diese unbegründete Scheu vor Modernisierung muss den Menschen genommen werden.“
[1] „Mit der Zeit legte ich meine Scheu ab, stellte viele Fragen und beteiligte mich an Diskussionen.“
[2] „Wenn das Pferd mir nun folgen soll, muss ich ihm dieses (Selbst-)Vertrauen signalisieren, damit es seine Scheu verliert.“
Übersetzungen:


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