Weichteile
Substantiv, m, n:

Worttrennung:
kein Singular, Weich·tei·le
Aussprache:
IPA [ˈvaɪ̯çˌtaɪ̯lə]
Bedeutungen:
[1] Anatomie: alle weichen nichtepithelialen, extraskelettären Körpergewebe, mit Ausnahme des Monozyten-Makrophagen-Systems, der Epithelien, der Gliagewebe und der Stützgewebe spezifischer Organe und Eingeweide
[2] umgangssprachlich: die (männlichen) Genitalien
Herkunft:
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Adjektiv weich und dem Substantiv Teil sowie der Flexionsendung -e
Synonyme:
[1] medizinisch: Weichgewebe/Weichteilgewebe
Gegenwörter:
[1] Knochen, Knorpel
Beispiele:
[1] Die formgebenden Elemente der Weichteile sind Kollagen und Elastin.
[1] Das Klarzellensarkom der Weichteile gehört zu den neuroektodermalen Tumoren. Früher wurde es als „malignes Melanom der Weichteile“ bezeichnet […].
[1] Der Rheumatismus der Weichteile des Körpers befällt die Sehnen und Muskeln.
[1] Weichteile sind nur dann für die Röntgendiagnostik zugänglich, wenn der Weichteilschatten in Abhängigkeit vom Bildkontrast erkennbar ist oder sich Verkalkungen, Metalle oder freie Gelenkkörper in den Weichteilen finden.
[2] Neben anderen Techniken würden sie aber auch den Tritt in die männlichen Weichteile nach Abschluß des 21-Stunden-Kurses (Lehrgangskosten: 495 Dollar) "gekonnt beherrschen".
[2] Gestern schien es nun so, als wollte sich der Portugiese dafür rächen. Denn erst zweieinhalb Monate nach dem angeblichen Angriff auf seine Weichteile erstattet der Mann Anzeige.
[2] „Er brüllte, griff sich an die Weichteile und ging zu Boden.“
[2] „Mit aller Kraft ramme ich ihm mein Knie in die Weichteile.“
Übersetzungen:


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