ausschöpfen
Verb:

Worttrennung:
aus·schöp·fen, Präteritum: schöpf·te aus, Partizip II: aus·ge·schöpft
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sˌʃœp͡fn̩]
Bedeutungen:
[1] etwas, in dem sich Flüssigkeit befindet, (mit einer Schöpfkelle) leeren
[2] etwas mit allen Varianten, Möglichkeiten versuchen; so vieles ausprobieren/aufwenden, bis es keine weiteren Alternativen mehr gibt
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb schöpfen mit dem Derivatem aus-
Gegenwörter:
[1] einfüllen, hineingießen
[2] aufstocken
Beispiele:
[1] Um Wasser aus dem Kahn auszuschöpfen, benutzen die Fischer die Kahnschippe, eine kleine Schaufel aus Blech mit kurzem Griff.
[2] Es ergeben sich neue, ungeahnte Möglichkeiten, die noch längst nicht alle ausgeschöpft sind.
[2] „Aber wir sollten auch die rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen, die die Gremien bereits haben. Also das eine tun und das andere nicht lassen.“



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