beißen
Verb:

Worttrennung:
bei·ßen, Präteritum: biss, Partizip II: ge·bis·sen
Aussprache:
IPA [ˈbaɪ̯sn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: die Zähne in etwas schlagen
[2] intransitiv: scharf, stechend oder ätzend sein
[3] süddeutsch: jucken, einen akuten Juckreiz verursachen
Herkunft:
seit dem 8. Jahrhundert belegt; mittelhochdeutsch bīzen, althochdeutsch bīzan, urgermanisch *bītanan, auch niederdeutsch bieten, niederländisch bijten, gotisch beitan; indogermanisch bʰéid-e- ‚spalten, trennen‘, vergleiche lateinisch findere ‚spalten‘, altgriechisch pheídomai ‚ich schone (ich lasse ab von)‘.
Gegenwörter:
[1] schlürfen, lecken
Beispiele:
[1] Der Nachbarshund hat mich gebissen.
[2] Die Zwiebeln beißen in den Augen.
[3] Es beißt mich am Rücken, würdest du mal kratzen?
Redewendungen:
[1] auf Granit beißen
[1] ins Gras beißen
[1] in den sauren Apfel beißen
[1] da beißt sich die Katze in den Schwanz
[1] nichts zu beißen haben
[1] zwei Sachen beißen sich: zwei Sachen passen nicht gut zusammen
Übersetzungen:


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