Hasenfuß
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ha·sen·fuß, Plural: Ha·sen·fü·ße
Aussprache:
IPA [ˈhaːzn̩ˌfuːs]
Bedeutungen:
[1] ängstlicher Mensch
[2] Fuß eines Hasen
Herkunft:
[2] Determinativkompositum aus den Substantiven Hase und Fuß
Synonyme:
[1] Angsthase, Bangbüx, Feigling, Hasenherz, Hosenscheißer, Memme, Schisser, Trauminet (österreichisch)
[2] Hasenpfote
Gegenwörter:
[1] Draufgänger, Held
Beispiele:
[1] Er sah gar nicht wie ein Hasenfuß aus, doch Leute seiner Abstammung sind von Haus aus dem krassesten Aberglauben ergeben.
[1] Wenn sie [die Flugpionierin Elly Beinhorn] sich abenteuerlustig in ihr 40-PS-Maschinchen setzt, um in die weite Welt zu fliegen, muss man ein Hasenfuß sein, um da nicht mitfliegen zu wollen.
[1] Bob Windsor ist kein Hasenfuß. Er ist in der kanadischen Wildnis aufgewachsen und bezeichnet sich selbst als Trapper.
[1] […] Julian entpuppt sich als Opportunist und Hasenfuß, der die Diskussionen manipuliert.
[1] [Bündnis 90/Die Grünen-Polikerin Katrin Göring-Eckard:] „[…] Ich finde es nach wie vor schade, dass wir es mit einem Hasenfuß Lindner [gemeint ist FDP-Politiker Christian Lindner] zu tun hatten, der Schiss vorm Regieren hatte, wahrscheinlich schon Lust darauf, aber dann am Ende doch zu viel Angst.“
[2] Man schlug, um ihn zu befriedigen, ein seidenes Tuch zusammen, hing ihm dies um und band unten einen Hasenfuß daran, mit welcher Parodie eines Ritterordens dann der kleine muntre Knabe wieder zur Gesellschaft kam.
Redewendungen:
[1] Sei kein Hasenfuß!
Übersetzungen:


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