anfeinden
Verb:

Worttrennung:
an·fein·den, Präteritum: fein·de·te an, Partizip II: an·ge·fein·det
Aussprache:
IPA [ˈanˌfaɪ̯ndn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: sich jemandem gegenüber feindselig verhalten, jemanden mit Worten bekämpfen
Herkunft:
Das Verb ist seit dem 15. Jahrhundert belegt. Ursprünglich war es (wie verfeinden) eine Ableitung zu dem seit dem 17. Jahrhundert veralteten Verb feinden (spätmittelhochdeutsch vīnden). Heute ist diese Etymologie nicht mehr durchsichtig, daher wird als strukturelle Herkunft meist genannt:
Derivation (Ableitung) zum Substantiv Feind mit dem Derivatem an- und Konversion (mit der notwendigen Flexionsendung -en)
Gegenwörter:
[1] akzeptieren, frieden, tolerieren
Beispiele:
[1] „In der arabischen Welt gibt es kaum Frauen, die Fahrrad fahren, und wenn doch, werden sie angefeindet.
[1] „Kaum aber hatten sie ihre Plätze eingenommen, so fingen sie an sich mit gegenseitigen Beschuldigungen anzufeinden.“
[1] „In den 1990`er Jahren entstand ein Begriff, der bis heute umgangssprachlich für Du feindest mich an! Du schikanierst mich! Du willst mich fertig machen! steht – Mobbing.“



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