nahe
Adjektiv:

Worttrennung:
na·he, Komparativ: nä·her, Superlativ: am nächs·ten
Aussprache:
IPA [ˈnaːə]
Bedeutungen:
[1] räumlich nahe, wenig entfernt
[2] zeitlich nahe, baldig
[3] eng, persönlich vertraut
Herkunft:
erweiterte Form von nah; mittelhochdeutsch nāch, nāher, althochdeutsch nāh, germanisch *nǣhwa- „nah“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Gegenwörter:
[1–3] fern
Beispiele:
[1] Ein weiterer Vorteil der Wohnung ist der nahe gelegene Bahnhof.
[2] Schon die nahe Zukunft wird zeigen, ob unsere Planungen Erfolg haben.
[3] An der Feier nehmen nur unsere nahen und nächsten Verwandten teil.
Übersetzungen: Präposition: Worttrennung:
na·he
Aussprache:
IPA [ˈnaːə]
Bedeutungen:
[1] mit Dativ: bei, unweit
Synonyme:
[1] unweit
Gegenwörter:
[1] fern
Beispiele:
[1] Der Platz befindet sich nahe dem Wasserturm.
[1] Das Haus liegt nahe dem Rhein.
Redewendungen:
[1] (jemandem) nahe sein (mit jemandem vertraut sein): Ich bin dir nahe.
Übersetzungen: Konjugierte Form: Worttrennung:
na·he
Aussprache:
IPA [ˈnaːə]
Grammatische Merkmale:
  • 1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv des Verbs nahen
  • 1. Person Singular Konjunktiv I Präsens Aktiv des Verbs nahen
  • 3. Person Singular Konjunktiv I Präsens Aktiv des Verbs nahen
  • 2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs nahen

Nahe
Substantiv, f, Toponym:

Worttrennung:
Na·he, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈnaːə]
Bedeutungen:
[1] ein Fluss in Deutschland, Nebenfluss des Rheins
[2] ein Fluss in Deutschland, Nebenfluss der Schleuse
Beispiele:
[1] Die Nahe fließt bei Bingen in den Rhein.
[2] Auf nur 18 km Länge überwindet die Nahe eine Höhe von 446 m.



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