niederträchtig
Adjektiv:

Worttrennung:
nie·der·träch·tig, Komparativ: nie·der·träch·ti·ger, Superlativ: am nie·der·träch·tigs·ten
Aussprache:
IPA [ˈniːdɐˌtʁɛçtɪç], [ˈniːdɐˌtʁɛçtɪk]
Bedeutungen:
[1] auf bewusste Weise böse, hinterlistig, boshaft
Herkunft:
Das Adjektiv gehört seit dem 15. Jahrhundert zum Standardwortschatz und leitet sich vom mittelhochdeutschen nidertrehtic, nidertrechtic herablassend, zu mittelhochdeutsch sich tragen, sich benehmen (also sich nach unten benehmend) ab. Im 16. Jahrhundert kommt auch hochträchtig im Sinne von hochfahrend dazu. Im 18. Jahrhundert verschlechtert sich die Bedeutung zu sittlich gemein und gering geschätzt, verächtlich. Hierzu entsteht dann die Rückbildung als Substantiv Niedertracht.
Synonyme:
[1] boshaft, infam, schändlich, gemein, ruchlos, böswillig, hämisch, sardonisch, schadenfroh, sadistisch, maliziös, fies, schuftig, kaltherzig, herzlos, arglistig, hinterlistig, durchtrieben
Beispiele:
[1] Das ist nichts als die niederträchtige Verleumdung eines niederträchtigen Burschen.
Übersetzungen:


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