niemand
Indefinitpronomen: Worttrennung:
nie·mand, Genitiv: nie·man·des
Aussprache:
IPA [ˈniːmant], Genitiv: [ˈniːmandəs]
Bedeutungen:
[1] keiner, kein Mensch
Herkunft:
mittelhochdeutsch nieman, niemen, althochdeutsch nioman; im Althochdeutschen zusammengesetzt aus ni „nicht“, eo „irgend“ und man „Mensch“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Synonyme:
[1] keiner
[1] kein Mensch, keine Menschenseele, umgangssprachlich: kein Aas, kein Schwein, keine Sau
Gegenwörter:
[1] jemand
Beispiele:
[1] Diesen Begriff kann niemand leicht erklären.
[1] „Politische Herrschaftsrechte […] waren vererbbar, übertragbar, verpfändbar, und ihr Inhaber war prinzipiell niemand Rechenschaft schuldig.“
[1] „Hineinreden in seine Lebensführung läßt er sich überhaupt von niemandem mehr, nicht von Vater und Mutter und schon gar nicht von einem Hansnarren.“
[1] „In diesem Papier werde ein für allemal festgelegt, dass niemand anderes als die Gebrüder Wright als erste Motorflieger genannt werden dürften; zwei Amerikaner und nicht der Bayer.“
Übersetzungen:
Niemand
Substantiv, m

Worttrennung:
Nie·mand, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈniːmant]
Bedeutungen:
[1] abwertend: Person ohne viel Bedeutung; bedeutungslose Person; jemand, dem nicht viel Bedeutung geschenkt wird
Herkunft:
Substantivierung von niemand durch Konversion
Synonyme:
[1] Nobody
Gegenwörter:
[1] Jemand, Etwas
Beispiele:
[1] „Wer bist du schon außer ein Niemand?
[1] „Ich raste gegen Nichts und Niemand.“
Übersetzungen:


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