Abendrot
Substantiv, n:

Worttrennung:
Abend·rot, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈaːbn̩tˌʁoːt]
Bedeutungen:
[1] die rötliche Verfärbung des Himmels während der abendlichen Dämmerung
Herkunft:
[1] althochdeutsch ābandrōto, mittelhochdeutsch ābentrōt, ursprünglich maskulin, aus Abend und rot
Synonyme:
[1] Abendlicht, Abendröte
Gegenwörter:
[1] Morgenrot, Morgenröte
Beispiele:
[1] Knorrige Kiefern leuchten im Abendrot, Sah'n wohl frohe Zeiten, Sah'n auch märk'sche Not.
[1] Das Abendrot ist jetzt immer früher zu sehen.
[1] Das Abendrot war verglüht. Die Dämmerung kam kühl.
[1] Das Abendrot erlosch.
[1] Langfristig sind auch Läuse-Farbstoffe, selbst wenn sie durch Behandlung mit Alaun „fixiert“ worden sind, vergänglich: Das leuchtende Abendrot, das Joseph Mallord William Turner 1835 für sein Gemälde „Waves Breaking against the Wind“ wählte, ist längst ergraut.
[1] Nichts macht eine Frau romantischer und unbewusst zärtlicher als der Anblick des Abendrotes.
[1] Die Sonne ist soeben untergegangen; der Himmel erglüht im Westen noch in der Pracht des Abendrotes; Frieden und Schweigen ruhen auf der Natur.
Redewendungen:
Bauernregeln:
  • Abendrot, Gutwetterbot
  • Abendrot, Schönwetterbot
  • Abendrot, Schönwetterbot - Morgenrot, schlecht Wetter droht
  • Abendrot bringt Wind und Kot
Übersetzungen:


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