Abtritt
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ab·tritt, Plural: Ab·trit·te
Aussprache:
IPA [ˈapˌtʁɪt]
Bedeutungen:
[1] veraltet: Abtreten (in vielen Bedeutungen, zum Beispiel Einkehr bei der Reise, kurze Pause, Aufgabe eines Rechts oder Abkehr von einer Meinung)
[2] Ausscheiden aus einem Amt oder Dienst
[3] Theater: Weggang von der Bühne
[4] veraltet, regional: für Toilette
Herkunft:
Ableitung eines Substantivs zum abgelauteten Stamm des Verbs abtreten (implizite Ableitung)
Gegenwörter:
[2] Antritt
[3] Auftritt
Beispiele:
[1] „Cession, der Abtritt einer Forderung die man hat an einen andern.“ (1741)
[2] Der Abtritt des Ministerpräsidenten war seit langem überfällig.
[2] „Knapp vier Monate nach seinem Abtritt von der politischen Bühne in Österreich bereitet der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sein Comeback vor.“
[3] Nach seinem Abtritt kam endlich der große Star.
[4] Der Oheim ist auf dem Abtritte eingeschlafen.
[4] „Kitty ging auf den Abtritt, dann folgte sie Richard zu dem kleinen Teich im Wald, an dessen Ufer er Handtuch und Seife bereitgelegt hatte.“
[4] „Assou führte ihn zu einer ganzen Reihe von solchen Abtritten und deutete auf einen, den er benutzen sollte.“
[4] „Ein anderer Mann fürchtet sich, abends auf den Abtritt in den Hof zu gehen.“
Übersetzungen:


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