durchkriegen
Verb:

Worttrennung:
durch·krie·gen, Präteritum: krieg·te durch, Partizip II: durch·ge·kriegt
Aussprache:
IPA [ˈdʊʁçˌkʁiːɡn̩]
Bedeutungen:
  • umgangssprachlich:
[1] eine massive Sache, zum Beispiel ein starkes Tau oder einen Ast, geteilt bekommen
[2] (gegen Widerstand) akzeptiert bekommen
[3] das akut bedrohte Überleben eines Lebewesens sichern
[4] von der Größe her durch eine Öffnung hindurchbekommen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb kriegen mit dem Derivatem durch-
Gegenwörter:
[1] verbinden
[2] abbiegen
[3] verlieren
[4] steckenbleiben
Beispiele:
[1] Ich kann nicht mehr, kannst du mir bitte helfen, diesen Ast hier durchzukriegen?
[2] Klar kriege ich den Antrag durch, ich sehe da überhaupt keine Probleme.
[3] Das sieht schlecht aus, das Fieber ist zu hoch, ich weiß wirklich nicht, ob wir die Stute durchkriegen können.
[4] Ich glaube schon, dass wir den Schrank durch die Kellertür durchkriegen, aber dann muss er ja auch noch die Treppe rauf.



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