zitieren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
zi·tie·ren, Präteritum: zi·tier·te, Partizip II: zi·tiert
Aussprache:
IPA [ˌt͡siˈtiːʁən]
Bedeutungen:
[a] transitiv: jemandes geschriebene oder gesprochene Worte exakt wiedergeben
[b] intransitiv: Texte aus einem Werk verwenden
[2] transitiv: jemanden vor ein Gericht, Amt, einen Ausschuss oder eine sonstige Autorität laden
Herkunft:
Entlehnung im 14. Jahrhundert vom lateinischen Verb citare (Partizip II: citum) in der Bedeutung „aufrufen, herbeirufen, vorladen, kommen lassen“, das ein Frequentativ zu ciereanregen, erregen, rege machen“ darstellt. Die alte Bedeutung wird noch im Verb herbeizitierenherbeirufen“ erkennbar.
Beispiele:
[1a] Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zitierte er Göthe.
[1a] „Wenn ich die Route geschafft habe, bin ich kurz glücklich, bald darauf aber traurig, weil ich einen Traum realisiert habe und dieser somit nicht mehr existiert, zitiert Zak den Freikletterer A. Albert.“
[1a] „Doch nach der absehbaren Erregung kommt ebenso sicher der Punkt, an dem der Redner innehält und sagt: »Zitiert werden möchte ich damit nicht.«“
[1b] Wenn du schon zitierst, dann bitte wortgetreu.
[1b] „‚Es geht der chinesischen Regierung eindeutig um den Zugriff auf moderne Technologien. Dadurch könnte New Opel in eine gefährliche Abhängigkeit vom chinesischen Staat geraten‘, zitierte die Bild-Zeitung aus dem Papier.“
[2] Viele Zeugen wurden vor den Ausschuss zitiert.
[2] „Natürlich ist es unter solchen Umständen keine Schande, vor ein englisches Gericht zitiert zu werden; denn jeder gilt dort so lange als völlig unschuldig, bis ihn ein Gericht schuldig gesprochen hat.“
Übersetzungen:


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